Ausbildung

Atemschutz

 

Der Atemschutz ist ein elementarer Baustein im Feuerwehrwesen. Der Schutz vor Atemgiften ist damals wie heute unverzichtbar für den Schutz des Feuerwehrmannes im Einsatzfall. Nicht nur Brände, sondern auch Gefahrguteinsätze gehören zum klassischen Aufgabengebiet, bei dem mit Atemschutz vorgegangen wird.

Die Ausbildung in der Atemschutzausbildungsstelle Miesbach ist ein fester Bestandteil in den Ausbildungen auf Landkreisebene. Zuvor wurden die Atemschutzgeräteträger zum Teil in den Feuerwehrschulen Regensburg und Würzburg oder in den Feuerwehren selbst ausgebildet.

 

Im Frühjahr 2017 wurde der 60. Atemschutzkurs im Miesbach mit 18 Teilnehmern Durchgeführt. 

59. Atemschutzgeräteträgerkurs

 

Der Atemschutz ist ein elementarer Baustein im Feuerwehrwesen. Der Schutz vor Atemgiften ist damals wie heute unverzichtbar für den Schutz des Feuerwehrmannes im Einsatzfall. Nicht nur Brände, sondern auch Gefahrguteinsätze gehören zum klassischen Aufgabengebiet, bei dem mit Atemschutz vorgegangen wird.

Die Ausbildung in der Kreisausbildungsstelle für Atemschutz in Miesbach ist ein fester Bestandteil in den Ausbildungen auf Landkreisebene. Zuvor wurden die Atemschutzgeräteträger zum Teil in den Feuerwehrschulen Regensburg und Würzburg oder in den Feuerwehren selbst ausgebildet.

 

Beim 59. Atemschutzkurs für Geräteträger in Miesbach wurden 15 Feuerwehrangehörige und 1 Mann vom THW Miesbach mit Erfolg ausgebildet.

Einmaliges Projekt auf Bundesebene
Training für Atemschutzgeräteträger im Brandübungscontainer

 

Innenministerium und Landesfeuerwehrverband Bayern bieten den bayerischen Feuerwehren eine besondere Trainingsmöglichkeit

 

  • Sensibilisierung für Brände und Brandverläufe
  • Trainingsmöglichkeit unter realistischen Bedingungen

 

64 Atemschutzträger aus dem Landkreis Miesbach war es möglich, vom 12 Juli bis zum 16 Juli 2016, auf dem Gelände vom THW Miesbach, an einem Training im feststoffbefeuerten Brandcontainer teilzunehmen.

 

In den vergangenen Jahren ist der Anteil der Brandeinsätze am Einsatzaufkommen der Feuerwehren zurückgegangen. Das ist selbstverständlich eine gute Nachricht. Gleichzeitig wird es dadurch - gerade für die jungen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden - immer schwieriger, die erforderliche Einsatzerfahrung zu gewinnen. Persönliche Erfahrungen sind aber außerordentlich wichtig, um Fehlentscheidungen bis hin zu lebensgefährlichen Situationen zu vermeiden.

 

Der neue, feststoffbefeuerte Brandübungscontainer hilft, diese Lücke zu schließen. Er soll die Atemschutzgeräteträger fit machen für schwierige Einsätze. Die insgesamt 1,2 Millionen Euro, die der Freistaat Bayern dafür investiert, sind gut angelegt. Denn mit dem Brandübungscontainer kann eine realitätsnahe Brandbekämpfung unter umluftunabhängigem Atemschutz geübt werden. Durch die Verwendung von Holz entsteht die für einen Zimmerbrand typische Hitze- und Rauchentwicklung. Die Trainingseinheiten vermitteln unter anderem, wie Brandverläufe erkannt und Gefahrensituationen richtig eingeschätzt werden können.

 

Die Realbrandausbildung ergänzt damit die moderne und notwendige Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern für die Brandbekämpfung in Gebäuden. Die Feuerwehrleute werden dabei mit echtem, realem Feuer konfrontiert, um sich somit möglichst praxisnah bei gleichzeitiger Beibehaltung sicherer Bedingungen auf den realen Einsatz vorzubereiten.

 

Diese Ergänzung zur traditionellen Ausbildung gibt den Einsatzkräften also eine zusätzliche Handlungssicherheit. Für die Atemschutzgeräteträger ist diese Erfahrung wichtig, um im Ernstfall kritische Situationen sicherer erkennen und entsprechend reagieren zu können. Dadurch können Unfälle mit häufig schwerwiegenden Folgen verhindert werden.

 

Das Projekt wird vom Landesfeuerwehrverband Bayern organisatorisch begleitet und ist zunächst auf vier Jahre (beginnend im Jahr 2015) angelegt, sodass insgesamt ca. 7.200 Atemschutzgeräteträger geschult werden können. Die Ausbildung wird durch erfahrene Ausbilder der Fa. Dräger Safety AG & Co. KGaA durchgeführt.

Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger nach FwDv7

Wir bieten im Jahr zwei bis drei Lehrgänge für die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger an.

Der 58. Lehrgang im Frühjahr 2016 wurde mit 18 Teilnehmern aus dem Landkreis Miesbach vom 16.4.16 bis 23.4.16 abgehalten.

 

Lehrgangsvoraussetzungen:

Vollendung des 18. Lebensjahres bei Lehrgangsbeginn

Eignungsuntersuchung G26.3 mit bestätigter Tauglichkeit.

Abgeschlossene Truppmann Ausbildung Teil 1

Lehrgang Sprechfunker

 

 

Die Ausbildung zum Atemschutzträger beinhaltet folgende Bereiche:

- Grundlagen der Atmung, Atemschutztauglichkeit

- Gefährdung durch Atemgifte

- Atemschutzeinsatzgrundsätze

- Verantwortlichkeiten des Atemschutzgeräteträgers

- Verhalten in Notsituationen,

- Übungen mit dem Atemschutzgerät

- Einsatzübungen

 

Die Teilnehmer mussten sich einer schriftlichen und praktischen Abschlussprüfung stellen, die von allen erfolgreich bestanden wurde.

Bericht von der Feuerwehr Otterfing

Neun Feuerwehrmänner und, erstmalig in der Geschichte der Otterfinger Feuerwehr, eine Feuerwehrfrau  haben die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger bzw. -trägerin erfolgreich absolviert. 

 

Mehr unter: http://www.feuerwehr-otterfing.de/aktuelles/

© Freiwillige Feuerwehr Otterfing

Spezialeinheit in der Feuerwehr: Die Atemschutzgruppe

Vorsicht Lebensgefahr, Atemgifte sind in der Umgebung!

Für diesen Fall wurden wieder 17 neue Atemschutzgeräteträger in Miesbach für die Feuerwehren im Landkreis ausgebildet. Immer dort wo Atemgifte auftreten müssen die Geräteträger jetzt ran.

 

Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum Einsatz unter Atemschutz. Dazu müssen die Frauen und Männer eine Ausbildung von Gesamt 25 Stunden absolvieren.

Von den Grundlagen bei der Atmung, Atemgifte, Gerätekunde und vieles mehr wurde in einer Woche unterrichtet. Dabei wurden unter anderem Gewöhnungsübungen unter Atemschutz bis zu Einsatzübungen mit Personenrettungen in verrauchten Räumen durchgeführt.

Am Ende des 57.Lehrgangs vom 10-17.10.2015 ist natürlich ein Nachweis über den Lernerfolg geschrieben worden.

Alle 17 Geräteträger, darunter auch eine Frau, haben den Test mit Erfolg bestanden.

Ich wünsche allen Teilnehmer alles Gute.

Thomas Gegenfurtner KBM- Atemschutz

FeuRex in Bad Aibling

 

Lehrgang B 100 WGA, so heißt es in der Beschreibung für den Sonderlehrgang wo sich 105 Kameraden aus dem Landkreis Miesbach bei der Fa. FeuRex Standort Bad Aibling angemeldet haben.

Was heißt das genau? Brandcontainer heiß! Rein/raus? Fertig, nein, so nicht.

Dass in den Container nicht gleich jeder darf, ist auch klar. Der Feuerwehrmann muss vorab schon eine Grundausbildung durchgemacht haben. Wenn er dann die medizinische Voraussetzung für schweren Atemschutz hat, muss erst noch ein Atemschutzgeräteträgerkurs mit Erfolg bestanden werden. Erst dann hat er die Voraussetzungen für einen Sonderlehrgang im Brandcontainer.

 

REALBRANDAUSBILDUNG, FESTSTOFFBEFEUERT HEISSAUSBILDUNG MIT ANGRIFFSÜBUNGEn. So ist die genaue Bezeichnung der Ausbildung und geht über 8 Stunden. Richtiges und sicheres Vorgehen unter Hitzestress sowie Bewertung und Einschätzung von Gefahrensituationen, ist das Ziel an diesem Ausbildungstag. Die feststoffbefeuerte Anlage bietet dabei die Möglichkeit zum Training unter realen Bedingungen (Hitze/Rauch) wie bei einem Zimmerbrand.

Die dreier Trupps halten sich einige Zeit in den Brandcontainer auf, um Übungen unter hoher Hitzelast durchzuführen. Jedem Atemschutztrupp ist dabei immer ein Ausbilder der Fa. FeuRex beigestellt, so dass auch während des Vorgehens gleich die Fehler, die Verbesserungen und die Lehrinhalte im Heißraum übermittelt werden.  

Dabei werden nicht nur die physische Belastung unter Rauch und Hitze, sondern auch die Grenzen der Ausrüstung getestet. Löschtechniken, Stahlrohrführung, Flash-Over und das richtige Vorgehen mit Flash-Over-Gefahren werden den Teilnehmern ebenso vermittelt.

Zentrale Ausbildungsstätte Atemschutz Miesbach

 

Anfang der sechziger Jahre hielt auch in unserem Landkreis der schwere Atemschutz seinen Einzug. Anfangs zwar erst bei den Stützpunktwehren, aber dann auch Zug um Zug bei den restlichen Feuerwehren des Landkreises. Mit der Beschaffung von Atemschutzgeräten alleine war es freilich nicht abgetan, es musste dafür auch Personal ausgebildet werden. Bald stellte sich heraus, dass die staatlichen Feuerwehrschulen diesen Ansturm alleine nicht mehr bewältigen können. Somit wurden in allen Landkreisen Bayerns Atemschutzübungsanlagen geschaffen, in denen die Ausbildung auf Kreisebene durchgeführt wird um somit die Feuerwehrschulen zu entlasten.

 

 

 

 

 

 

Atemschutzgeräteträger

Atemschutzgeräteträger-Lehrgang

2014 im Atemschutzausbildungszentrum Miesbach.

 

Beim den drei Lehrgängen für Atemschutzgeräteträger wurden wieder Feuerwehrfrauen u. Männer aus dem gesamten Landkreis Miesbach zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet. Unter aderm auch vom THW Miesbach und der Werkfeuerwehr Louisentahl.

 

Unter der Leitung von KBM-Atemschutz Thomas Gegenfurtner und seinem Ausbilderteam, wurde den Teilnehmern in 24 Ausbildungsstunden das nötige Fachwissen in Theorie und Praxis vermittelt.

 

Die Teilnehmer mussten sich einer schriftlichen und praktischen Abschlussprüfung stellen, die von allen erfolgreich bestanden wurde.

 

Aus der Hand von Kreisbrandrat Anton Riblinger erhielten die Teilnehmer das Zeugnis über die erfolgreiche Teilnahme überreicht. Dieses berechtigt auch zur Teilnahme an weiterführenden Lehrgängen an den staatl. Feuerwehrschulen in Geretsried, Regensburg und Würzburg.

Brandcontainer

Brandcontainer

 

Am 23 und 24.5.14 haben 120 Atemschutzträger aus dem Landkreis eine Zusatzausbildung im gasbefeuerten Brandcontainer abgelegt.

Dazu war ein spezieller Brandcontainer neben dem Feuerwehrhaus in Miesbach aufgestellt. In diesem Container wurde unter Einsatznahen Temperaturen, von bis zu 650°, die Vorgehensweise im Brandraum trainiert.

Quelle Miesbacher Merkur

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