Aktuelles

Jugendleistungsprüfung 2022 in Hausham

 

82 Jugendliche von 12 Landkreisfeuerwehren legten am 16.07.22 ihre Jugendleistungsprüfung ab. 10 Schiedsrichter des Landkreis Miesbach waren mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Ein Dank gilt auch den Ausbildern und der FF Hausham für das Bereitstellen der Übungsflächen.

Die mobile Realbrand-Ausbildungsanlage (MobiReal)

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Die mobile Realbrand-Ausbildungsanlage der FEUERCON wurde in Zusammenarbeit mit diversen Feuerwehrschulen, Feuerwehrverbänden, Unfallkassen und Arbeitskreisen konzipiert. Durch die Kombination von zwei unterschiedlich ausgebauten 40 Fuß Containern wird eine Übungsfläche von 60 m² erreicht. 

Hierzu zählen neben einem Kellerbrand, ein Zimmerbrand und ein Küchenbrand.

In den stationären Übungsanlagen ist eine Entwicklungsmöglichkeit über einen Flurbereich nicht gegeben, sondern nur eine einsatzuntypische Vorgehensweise „von Raum zu Raum“. Die Anlage ist so konzipiert, dass sie auf 60 m² Übungsfläche mit verschiedenen feststoffbefeuerten Brandstellen die Merkmale einer typischen Wohnung simuliert.

 

Grunddaten:

2 x 40 Fuß Container als Mobileinheit

60 m² Übungsfläche

Entwicklungsfläche

Küchensimulation

Wohnzimmersimulation

Versorgungsraum-/ Werkstattsimulation

 

Einsatztaktisches Training
Im einsatztaktischen Training arbeiten die Teilnehmer Einsatzszenarien unter realistischen Bedingungen im Innenangriff ab. Als Beispiele seien hier das Absuchen von Räumen, die Menschenrettung und/ oder die Brandbekämpfung genannt. Ziel ist, dass die Teilnehmer die bisher erlernte Einsatztaktik unter realistischen Bedingungen umsetzen, aus den Folgen ihres Handelns selbständig lernen und so die Taktik optimieren. Zusätzlich gibt der Trainer wertvolle Tipps.

 

Durchführung mit der MobiReal

Um eine adäquate Ausbildung zu garantieren, sind je Ausbildungstag maximal 40 Teilnehmer möglich. Die Anlage wird von mindestens 4 Trainern begleitet.

Bei den Seminaren „Einsatztaktisches Training“ gehen die Teilnehmer wie im Realeinsatz truppweise oder im dreier Trupp vor. Die durchschnittliche Einsatzdauer je Trupp beträgt 20- 25 Minuten. Grundsätzlich wird jeder Trupp von einem Trainer begleitet, der die Aufgabe der Überwachung, Steuerung der Anlage, Ausbildung und Hilfestellung hat. Entsprechend der FwDV 7 steht ein Sicherungstrupp bereit, der in der Regel aus dem nächsten vorgehenden Trupp gestellt wird.

 „Helfen Sie mit, damit wir helfen können!“

Der LFV Bayern appelliert an alle Arbeitgeber ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Freistellung von Feuerwehrdienstleistenden nachzukommen

Sie löschen Brände, retten Menschen aus verunfallten Fahrzeugen und helfen auch im Katastrophenfall mit. Ehrenamtlich. Unentgeltlich.

Rund 320 000 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und -männer zählt der LFV Bayern. Sie löschen nicht nur Brände, sondern helfen auch im Flüchtlingsmanagement der Städte und Gemeinden mit. Nach BayKSG (vgl. Art. 7 Abs. 3 Nr. 4) sind die Feuerwehren und damit auch die Gemeinden zur Katastrophenhilfe verpflichtet. Ohne die Ehrenamtlichen könnten derartige Krisen nicht bewältigt werden.

„Immer wieder erreichen uns Hilferufe von Feuerwehrleuten, die den Spagat zwischen Ehrenamt und Arbeit kaum mehr schaffen.“, so Johann Eitzenberger, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V.. Der Grund: viele Arbeitgeber stellen die Ehrenamtlichen zwar häufiger für besondere Einsatzlagen, nicht jedoch für den alltäglichen Einsatzdienst von der Arbeit frei. Nach langen Einsatznächten ohne ausreichend Schlaf, versuchen die Feuerwehrangehörigen deshalb nach der geleisteten Hilfe auch in der Arbeit den an sie gestellten Erwartungen gerecht zu werden. Für manche Feuerwehrdienstleistende ein Grund, ihr ehrenamtliches Engagement trotz ihrer Leidenschaft für die Feuerwehr aufzugeben. Und dass in Zeiten, in denen die Feuerwehren eigentlich eher mehr als weniger Mitglieder bräuchten.

Dabei ist das Gesetz hier eindeutig. Im bayerischen Feuerwehrgesetz (BayFwG), Art. 9, heißt es: „(1) 1Arbeitnehmern dürfen aus dem Feuerwehrdienst keine Nachteile im Arbeitsverhältnis sowie in der Sozial- und Arbeitslosenversicherung erwachsen. 2Während des Feuerwehrdienstes, insbesondere während der Teilnahme an Einsätzen, Ausbildungsveranstaltungen […] und für einen angemessenen Zeitraum danach sind sie zur Arbeitsleistung nicht verpflichtet. […].“. Weiter regelt das Gesetz, dass Arbeitnehmern für die Zeiten der Freistellung das Arbeitsentgelt fortzuzahlen ist. Arbeitgeber können sich auf Antrag von der Gemeinde das Arbeitsentgelt einschließlich der Beiträge zur Sozialversicherung und zur Bundesagentur für Arbeit, erstatten lassen (Art. 10, BayFwG).

Nicht immer ist eine solche Freistellung möglich – die Zahnärztin kann kaum die Behandlung eines Patienten unterbrechen, wenn der Funkmelder geht, ebenso wenig kann der Kindergärtner die Kleinen unbeaufsichtigt zurücklassen, um zum Einsatz zu gehen. Umso wichtiger ist es, dass Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wo immer möglich durch Freistellung von Feuerwehrdienstleistenden für den Feuerwehrdienst zu einer sicheren und zuverlässigen Hilfe für alle Bürgerinnen und Bürger beitragen.

„Wir appellieren an alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber: unterstützen Sie den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst und stellen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wann immer es geht für den Feuerwehrdienst frei. Helfen Sie mit, damit wir helfen können!“, so Johann Eitzenberger.

ERFOLGREICH ABSOLVIERTER ATEMSCHUTZ-GRUNDLEHRGANG April 2022

Erneut konnten 15 Teilnehmer den Grundlehrgang zum Atemschutzgeräteträger am 23.4.2022 mit Erfolg abschließen. Teilnehmer von Feuerwehr und THW nahmen am mehr als 28-stündigen Lehrgang teil. Mehr

Ukrainehilfe der bayerischen Feuerwehren

Der Landkreis Miesbach war mit einem Versorgungsfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Holzkirchen 56/1 an dem Hilfskonvoi „Ukrainehilfe der bayerischen Feuerwehren“ beteiligt. Zwei Kammeraden, Markus Stöckl und Markus Winter, waren 4 Tage mit dem Konvoi nach Krakau unterwegs.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Pressebericht vom Landesfeuerwehrverband Bayern
LFVBayern_05042022_Hilfskonvoi der bayer[...]
PDF-Dokument [229.9 KB]

Trotz der schwierigen Situation inmitten der vorherrschenden Pandemie, konnten wir dieses Jahr wieder zahlreiche Lehrgangsplätze anbieten. Durch Einhaltung unseres Hygienekonzepts und auch durch die Wahl geeigneter Ausbildungsorte, war es möglich unseren Lehrgangsbetrieb aufrecht zu erhalten. Und so konnten wir im Jahr 2021 insgesamt 41 neue Maschinisten und 32 neue Absturzsicherer erfolgreich ausbilden. Mit unserem Landkreisangebot an Lehrgängen stellen wir zu den 3 staatlichen Feuerwehrschulen eine wichtige Ergänzung dar, da es zum einen niemals möglich wäre, die benötigte Anzahl der Lehrgangsplätze zu bekommen und zum anderen im Landkreis die Lehrgangsteilnahme auch ohne Freistellung durch die Arbeitgeber möglich ist.

Wir hoffen auch im kommenden Lehrgangsjahr unsere Angebote in gewohnter Weise fortführen zu können, auch wenn wir stets die aktuelle Entwicklung der gesetzlichen Auflagen im Blick haben müssen.

© www.sottimedia.com

Unter Atemschutz einen Brand löschen kann nicht jeder.

Drei Tage übten Feuerwehren aus dem Landkreis Miesbach im Hof der Feuerwehr Wall. Es stand ein spezieller mobiler Brandcontainer von einer Firma aus Baden-Württemberg zur Verfügung. Mehr

Nachhaltig - Ökonomisch, ökologisch und sozial

So wollten sie sein, die Gründer der Schülerfirma Mei Bee. Vergangenes Schuljahr haben sie Bienenwachstücher aus Bio-Baumwolle und regionalem Wachs hergestellt und verkauft. Den dadurch erzielten Gewinn spendeten sie nun an 2 gemeinnützige Organisationen. Über 150 Euro freute sich der Verein „Holzkirchen hilft e. V.“. Außerdem erhielt die Feuerwehr des Landkreises Teddybären im Wert von 150 Euro. Die Bären kommen immer dann zum Einsatz, wenn in das Unfallgeschehen Kinder involviert sind und spenden Trost, wenn es am nötigsten ist. Diese Initiative geht von der Deutschen Teddy-Stiftung aus. „Wir sind froh, dass unsere Geschäftsidee trotz Schulschließung in der Pandemie so gut ankam und wir nun vor Ort etwas Gutes bewirken können“ sagte Annamaria Kastner, Vorstandsvorsitzende der Schülerfirma Mei Bee.

Auf dem Foto: von rechts Stephan Plichta (stellv. Schulleiter), Anton Riblinger (Kreisbrandrat), Stefan Dillig (Schatzmeister Holzkirchen hilft e. V.) und Franka Bartholdy-Zimmer (Lehrkraft) mit den Studierenden der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, die Mei Bee als Schülerfirma gegründet haben

Atemschutz

Der Einsatz von Atemschutzgeräten stellt heute im Feuerwehreinsatz immer größere Herausforderungen an die Atemschutzgeräteträger. Selbst ein Kraftfahrzeugbrand muss aufgrund der möglichen freigesetzten gefährlichen Stoffe unter Atemschutz bekämpft werden. Darum ist es umso wichtiger das die Atemschutzträger einer Feuerwehr an dem Grundkurs teilnehmen.

Mehr

Ausbildung trotz Corona Pandemie.

Gerade im Bereich Atemschutz, wo körperliche Tätigkeiten und schnelle gemeinsame Handgriffe wichtig sind, kann auf eine Ausbildung auch in Corona Zeiten nicht verzichtet werden.

Letztes Jahr konnten wir keinen Kurs wegen der anhaltenden Pandemie abnehmen. Ca 50 Atemschutzträger werden normalerweise jedes Jahr neu ausgebildet. Aber das Feuer macht ja in einer Corona-Pandemie auch keine Pause. Mehr

PSNV-E / Psychosoziale Notfallversorgung für Feuerwehreinsatzkräfte

 

Die Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte beinhalten die Gesamtstruktur, Maßnahmen, Angebote und Leistungen der Prävention sowie der kurz-, mittel- und langfristen Versorgung von belastenden, Einsatzsituationen, bzw. Notfällen und Großschadensereignisse.

 

Zur PSNV-E gehören:

 

  • Einsatzkräftenachsorge (Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen)
  • Begleitung der Einsatzkräfte
  • Psychosoziale Beratungsstelle
  • Stressprävention
  • Strukturwissen zu Großschadensereignissen
  • Aus- und Fortbildung für Einsatzkräfte

 

 

Es gibt Ereignisse die als besonders belastend empfunden werden und ist individuell sehr verschieden. Bei manchen Einsätzen reicht der Bewältigungsmechanismus des Einzelnen nicht mehr aus. Wenn die Anforderungen zu hoch und die Eindrücke zu belasten sind, kann es zu körperlichen und psychischen Symptomen kommen.

 

Anzeichen akuter Belastung können sein:

 

  • Anhaltender körperliche Erregung wie Zittern, Schwitzen, Herzklopfen, vor allem in Situationen, die an den Einsatz erinnern
  • Keine innere Ruhe zu finden, leicht reizbar oder schreckhaft zu sein,
  • Keinen erholsamen Schlaf zu finden
  • Erinnerungslücken bezüglich des Einsatzes
  • Häufige Unkonzentriertheit
  • Teilnahmslosigkeit
  • Fehlende Ausgeglichenheit
  • Das Geschehen in Bildern, Gerüchen und Träumen immer wieder zu erleben
  • Niedergeschlagenheit, das Gefühl, keine Freude mehr zu empfinden

 

 

Das PSNV-E Team des Landkreis Miesbach:  

 

  • Monsignore Pfarrer Walter Waldschütz

        Tel: 0171 3671999

  • Diakon Alois Winderl                       

        Tel: 0175 5231706                             

  • Diakon Richard Siebler 

   Tel: 0171 4965832   

                                                                     

sind für die Einsatzkräfte da.

 

Wir bieten folgendes an:

 

  • Direkthilfe an der Einsatzstelle bei schweren Unfällen und Großschadenslagen
  • Persönliche Einzelgespräche oder telefonische Beratung nach belastenden Einsätzen
  • Kurzbesprechung im Gruppenrahmen mit Beteiligten Einsatzkräften
  • Informationsveranstaltungen oder Schulungen im Rahmen der Aus- und Fortbildung
  • Beratung und Begleitung nach traumatischen Erlebnissen durch Traumapastoral

 

 

Das PSNV-E Team

Drei neue Geräte zur Verstärkung des Katastrophenschutzes im Landkreis

 

Das neue Fahrzeug der „Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter“ kam gerade zur richtigen Zeit: Nur eine Woche vor Beginn der Corona-Pandemie wurde es geliefert. In den darauffolgenden Wochen und Monaten wurde das Auto auf Herz und Nieren geprüft. An den drei Arbeitsplätzen mit PC und Funkausstattung koordinierten 25 Freiwillige von Feuerwehren und THW über Wochen hinweg in 24-Stunden-Schichten die gesamte Beschaffung und Verteilung von persönlicher Schutzausrüstung. Der Corona-Einsatz im neuen Auto war der größte Einsatz in der Geschichte der Unterstützungsgruppe. Normalerweise werden sie gerufen, wenn der Örtliche Einsatzleiter – meist Kreisbrandrat Anton Riblinger oder einer seiner Stellvertreter – bei Großschadenslagen schnell ein schlagkräftiges Team zur Unterstützung im Hintergrund braucht. Das Fahrzeug verfügt über einen kleinen Besprechungsbereich und eine Satellitenanlage für Internet und Telefon.

Auch ein zweites Fahrzeug kam gleich während der Corona-Pandemie zum Zug. Landkreis, Gemeinden und der Helferverein des THW Miesbach e.V. haben gemeinsam einen Telelader Manitou beschafft und diesem dem THW Ortsverband Miesbach zur Verfügung gestellt. Er wird zur Beladung der Fahrzeuge, zum Befüllen der Sandsackfüllanlage bei Hochwasser und für Hubarbeiten bei beengten Platzverhältnissen und unebenen Untergrund verwendet. Gerade beim Auf- und Abbau der Bauzäune um unter Quarantäne gestellte Gebäude und beim Bau des Corona-Testzentrums wurde der Lader genutzt.

Beide Geräte wurden nun feierlich eingeweiht. Stellvertretender Landrat Jens Zangenfeind und Christian Pölt, Einsatzleiter Katastrophenschutz am Landratsamt, übergaben die Geräte offiziell an Kreisbrandrat Riblinger, Kreisbrandinspektor und Leiter Unterstützungsgruppe Karl Limmer, sowie an Siegfried Faltlhauser, den Ortsbeauftragten des THW Miesbach.

Eine dritte Gerätschaft wurde gleich mit eingeweiht, die zwar nicht während der Corona-Pandemie benötigt wird, aber sicher früher oder später in einer anderen Katastrophen-Lage: ein Stromaggregat mit eingebautem Lichtmast für die großflächige Ausleuchtung von Einsatzstellen, für die Bereitstellung größerer Mengen elektrischer Energie vor Ort (Bsp. Notunterkünfte etc.) oder ganz klassisch bei Stromausfall zur Versorgung von Gebäuden und Anlagen.

Geräte v.l.: Notstromaggregat, Telelader, Fahrzeug Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter.

Personen v.l.: Siegfried Faltlhauser (Ortsbeauftragter THW Miesbach), Christian Pölt (Einsatzleiter Katastrophenschutz), Anton Riblinger (Kreisbrandrat), Jens Zangenfeind (Stellvertretender Landrat). Karl Limmer (Kreisbrandinspektor und Leiter Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter).

Landrat trifft Landkreis-Feuerwehrführung

 

„Offengestanden bin ich meistens eigentlich ganz froh, wenn ich euch nicht sehe“, scherzte Landrat Olaf von Löwis beim ersten offiziellen Treffen mit der Landkreis-Feuerwehrführung, und fügt ernst hinzu: „Denn oft ist etwas Schlimmes passiert, wenn ihr ausrücken müsst.“ Natürlich kennt von Löwis schon viele Feuerwehr-Führungskräfte aus seiner Zeit als Bürgermeister. „Mir war es dennoch ganz wichtig, dass der Landrat zu jeder Aufgabe ein Gesicht hat, damit man im Notfall sofort weiß, wen man ansprechen muss“, erklärt Kreisbrandrat Anton Riblinger. Neben den bekannten Aufgaben der Kreisbrandmeister und Kreisbrandinspektoren berichtete jeder über seine „Sonderaufgaben“ wie beispielsweise Strahlenschutz, Gefahrgutunfälle oder Zugunglück. Diese gehören zwar glücklicherweise nicht zum Tagesgeschäft, müssen aber unbedingt vorbereitet und geübt werden. Der Landrat ist kraft Amtes Leiter der unteren Katastrophenschutzbehörde.

v.l. Andreas Schwabenbauer, Kreisbrandrat Anton Riblinger, Robert Ruttkowski, Thomas Gegenfurtner, Stefan Eisenrith, Christian Probst, Landrat Olaf von Löwis, Franz Huber, Johann Schüller, Florian Dirscherl, Christian Pölt (Einsatzleiter Katastrophenschutz am Landratsamt)

Flughelfer

Eine Flughelfergruppe aus Waakirchen übte gemeinsam mit den Flugelfern aus dem Landkreis Rosenheim in Rossholzen am Samerberg.

 

Bilder

Ein neuer Fach- Kreisbrandmeister wurde ernannt

Robert Ruttkowski von der Feuerwehr Kreuth wurde zum 01.01.2020 zum Fach- Kreisbrandmeister (KBM) Funk berufen. Landrat Wolfgang Rzehak begrüßte Robert Ruttkowski als neuen Fach-Kreisbrandmeister „Funk“ im Gremium der Kreisfeuerwehrführung. Seine Hauptaufgaben bestehen in der Umsetzung der digitalen Alarmierung, der Schulung und Betreuung des Funkbetriebs der Feuerwehren im Landkreis Miesbach und der Leitung der Unterstützungsgruppe örtlicher Einsatzleiter (UGÖEL).

Bild: (v.l.) Christian Pölt (Fachbereichsleitung Öffentliche Sicherheit und Gewerbe), Landrat Wolfgang Rzehak, Funk-Kreisbrandmeister Robert Ruttkowski, Kreisbrandrat Anton Riblinger und Abteilungsleiterin Teresa Nitsch.

Feuerwehrverband erhält Absturzsicherungsgurte als Spende

 

Im Zuge der Schneekatastrophe im vergangenen Winter waren auch 50 Absturzsicherungsgurte angeschafft worden, um die Helfer bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Die Gurte haben nun eine gute Folgeverwendung gefunden: Sie wurden nun dem Kreisfeuerwehrverband als Sachspende übergeben.

 

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Dankesessen für langjährige Feuerwehrler

Bild: Landratsamt Miesbach

Wer sich 25 oder gar 40 Jahre ehrenamtlich bei der Feuerwehr engagiert, bekommt bei der Jahreshauptversammlung seiner Ortsfeuerwehr das Feuerwehrehrenzeichen verliehen. Obendrein lädt der Landkreis diese verdienten Feuerwehrmänner als kleines Dankeschön einmal im Jahr zum Essen ein. „Wir werden nie mit Geld ersetzen können, was ihr mit eurem aktiven Dienst für unsere Gesellschaft geleistet habt“, sagte Landrat Wolfgang Rzehak, „aber mit diesem Festessen wollen wir euch zumindest eine kleine Wertschätzung für euer langjähriges Ehrenamt entgegenbringen.“

 

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Brandcontainer war am 12. und 13. November in Wall stationiert

Steckkreuzverleihung

 

Karl Limmer war seit 1995 Kreisbrandmeister im Landkreis Miesbach, seit 2013 bis
heute ist er Kreisbrandinspektor; in dieser Zeit konnte er sich bei vielen Einsätzen
auszeichnen, so trug er als Örtlicher Einsatzleiter während der
Hochwasserkatastrophe im Jahr 2013 maßgeblich zum erfolgreichen
Einsatzverlauf bei. Mehr 

In Oktober ging der diesjährige Maschinistenlehrgang mit 21 Teilnehmer zu Ende

Wieder hat eine Gruppe den Absturzsicherungslehrgang erfolgreich bestanden

Leistungsprüfung

Am Samstag, den 11. Mai legten 33 Jungfeuerwehrmänner aus den Feuerwehren

Föching, Hausham, Holzkirchen, Holzolling, Irschenberg, Wall und Weyarn.

die Jugendleistungsprüfung für die Feuerwehren Bayerns in Hausham ab.

Mehr unter: Jugend

Katastrophenfall im Landkreis Miesbach aufgrund der anhaltenden Schneefälle

Dachlasten – wie gehe ich vor?

  • Zunächst muss sich jeder Hauseigentümer selbst um die Sicherheit seines Gebäudes bemühen und dafür bei Bedarf private Dienstleister engagieren. Adressen findet man in Branchenbüchern und im Internet.
  • Man kann nicht pauschal sagen, wann ein Haus gefährdet ist. Jedes Haus ist ein Einzelstück. Spätestens jedoch wenn beispielsweise Risse in Balken oder Decken auftreten oder ungewöhnliche Geräusche hörbar sind, muss das Gebäude sicherheitshalber sofort verlassen werden.
  • Das THW ist rund um die Uhr mit vier Baugutachter-Teams unterwegs. Natürlich können diese nicht alle Häuser im Landkreis prüfen.
  • Sie werden über die Führungsgruppe Katastrophenschutz disponiert und nach Priorisierung zu ihren Prüfstellen geschickt. Aufgrund der enormen Zahl an Meldungen können momentan nur Dächer geprüft werden, die als gefährdet gelten (z.B. Flachdächer) oder in besonders schneereichen Gegenden liegen.
  • Das Bürgertelefon Katastrophenschutz kann nur Meldungen aufnehmen, wo konkrete Gefahr im Verzug ist. Anschließend wird die Meldung priorisiert. Meldungen mit Gutachten vom Statiker haben bei den Räumungsmaßnahmen eine höhere Priorität. Wenn erst ein Gutachten erstellt werden muss, kann das je nach Priorisierung angesichts der angespannten Lage unter Umständen Tage dauern. Das Gebäude muss im Zweifelsfall (dauerhaft!) geräumt werden. Die Kosten muss der Hauseigentümer tragen.
    • Ohne Gutachten vom Statiker betritt keine Einsatzkraft ein Dach. Das wäre viel zu gefährlich. Es muss also auf jeden Fall eine Aussage eines Statikers her.
    • Erste Priorität haben alle öffentlichen Gebäude, die zum Erhalt der Infrastruktur notwendig sind. So werden in Turnhallen beispielsweise die Einsatzkräfte von außerhalb einquartiert und Notunterkünfte vorbereitet.
    • Die Priorisierung ist eine sehr, sehr schwierige Einzelfallentscheidung. Jede Meldung wird in der Führungsgruppe Katastrophenschutz ausführlich diskutiert, sorgfältig geprüft und gewichtet. So hat eine Seniorenresidenz natürlich eine weitaus höhere Priorität als ein Heustadl. Zwar haben die Entscheider langjährige Einsatzerfahrung und ein immenses Fachwissen, dennoch ist eine sachgerechte Priorisierung nicht leicht. In jedem Fall bemühen sich die Entscheidungsträger um das bestmögliche Vorgehen im Sinne der Allgemeinheit.
    • Die Kräfte sind seit mittlerweile sieben Tagen im Dauereinsatz. Die schwere körperliche Arbeit zehrt an ihnen. Die Belastung ist enorm. Sie geben alles, um den Bürgern zu helfen. Jeder Einsatz wird abgearbeitet – aber in dieser Ausnahmesituation, bei diesen vielen Einsätzen, müssen alle zusammen Ruhe bewahren und den Entscheidungen der leitenden Einsatzkräfte vertrauen.
    • Wichtig ist, dass die Notrufnummern nicht blockiert werden. Einsatzkräfte können über die Notrufnummern nur dann alarmiert werden, wenn Lebensgefahr besteht.

Alle Pressemeldungen sowie aktuelle Bilder

2_2019 Tag 2 Katastrophenfall.pdf
PDF-Dokument [125.1 KB]
04_2019 Tag3 Katastrophenfall.pdf
PDF-Dokument [124.4 KB]
05_2019 Gefahr durch Dachlasten.pdf
PDF-Dokument [158.9 KB]
11_2019 Schulausfall am Montag.pdf
PDF-Dokument [159.1 KB]
12_2019_Dachlasten.pdf
PDF-Dokument [107.0 KB]
14_2019 Dachlasten Ruhe bewahren.pdf
PDF-Dokument [107.4 KB]

12.01.19 Öffentliches Gebäude in Rottach-Egern

10.01.19 Otterfing St. 2573

10.01.19 Autobahnpolizei Holzkirchen

Wissenstest 2018

Am 24. November 2018 fand im Feuerwehrhaus Holzkirchen der alljährliche Jugendwissenstest mit dem Thema „Fahrzeugkunde“ statt.

 

Die 146 Jugendlichen aus den Feuerwehren Agatharied, Bad Wiessee, Dürnbach, Föching, Gmund, Hausham, Holzkirchen, Holzolling, Hundham, Irschenberg, Miesbach, Ober-Mitterdarching, Otterfing, Piesenkam, Schliersee, Tegernsee, Valley, Waakirchen, Wall, Warngau und Wies im Alter zwischen 12 u. 21 Jahren die sich am Wissenstest beteiligten wurden durch die Ausbilder des Landkreises geschult und legten anschließend mit Erfolg die Prüfung ab.

 

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Schaumausbildung im Landkreis Miesbach

Im Frühjahr 2018 wurde dem Landkreis Miesbach von der Bayrischen Versicherungskammer ein Schaumtrainer überreicht. Das Ausbildungsteam KBM Hans Schüller, Florian Wernberger, Bernhard Weingand und Benedikt Wurm begannen im Mai mit den Standortausbildungen bei den Feuerwehren. Bis September wurden 10 Feuerwehren vor Ort ausgebildet. Im Frühjahr 2019 werden die Standortausbildungen fortgeführt.

 

Bilder

13.10.18 um 14:00 Uhr Großübung- Bus gegen PKW in Holzkirchen

 

Ein vollbesetzter Bus kollidierte mit zwei PKW´s. Die Einsatzkräfte befreiten und versorgten die verletzten Personen. Das Ziel der Übung war, die Zusammenarbeit und Koordination zwischen den verschiedenen Einsatzkräften zu erproben, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Vor Ort waren die Feuerwehren Holzkirchen, Otterfing, Föching, Hartpenning und Warngau. THW Miesbach, BRK und die Polizei waren auch vor Ort.

Presse Information aus dem Landratsamt Miesbach
103_2018 Großübung in Holzkirchen.pdf
PDF-Dokument [83.5 KB]

Fahrsicherheitstraining

Dank der Unterstützung durch den KUVB konnte auch dieses Jahr wieder ein Fahrsicherheitstraining durchgeführt werden.

Wie schon in den letzten Jahren konnten die Maschinisten ihr Können, angefangen beim Einparken auf engen Raum bis zum Bremsen auf glatter Fahrbahn, unter Beweis stellen.

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Wieder hat eine Gruppe den Absturzsicherungslehrgang erfolgreich bestandens

Das erste Mal, dass alle einer Gruppe die technische Hilfeleistungsprüfung in Gold Rot absolviert haben

Im Juni hat sich eine Gruppe der Otterfinger Wehr gebildet, die alle zusammen das Abzeichen für die technische Hilfeleistungsprüfung in „Gold Rot“ absolvierten. Die Abzeichen sind in verschiedenen Stufen zu absolvieren: Bronze, Silber, Gold, Gold Blau, Gold Grün und Gold Rot -siehe Abbildung. Alle zwei Jahre können die Stufen absolviert werden.

Abzeichen: Technische Hilfeleistung (THL) in Gold Rot
Die Schiedsrichter in Uniform von Links: Kreisbrandrat Anton Riblinger, Kreisbrandinspektor Andreas Schwabenbauer und Markus Kirmayr gratulieren zur bestandenen Prüfung: Von Links stehend: Kommandant Franz Huber, Herbert Fröhlich, Bernhard Klaus, Markus

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Wendelsteinstr. 1
83714 Miesbach

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